Schielins Fälle

Buchers vierter Fall

Marienplatz de Compostella

Marienplatz de Compostella

Marienplatz de Compostella - Buchers vierter Fall

Widerwillig übernimmt der LKA-Ermittler Johannes Bucher den Fall einer vermissten jungen Frau. Ein Jahr Auszeit hat sie sich genommen, um zu Fuß von München nach Santiago des Compostella zu pilgern. Schon nach wenigen Wochen reißt jeder Kontakt zu ihr ab. Eine Postkarte von der Loire ist das letzte Lebenszeichen. Gerade als Bucher sich auf den Weg nach Frankreich machen will wird auf einem Autobahnparkplatz im Münchner Norden, der Fuß einer jungen Frau gefunden.

Die Ermittlungen setzen Bucher zu, denn diesmal geht es nicht alleine darum einen Fall aufzuklären - diese Ermittlung muss er zu einem guten Ende bringen!

Taschenbuch, 384 Seiten, 10,90 €, eBook: 6,90 €, ab 2.10.2013 im Handel

Jakob Maria Soedher

Jakob Maria Soedher
Jakob Maria Soedher ( geb. 1963 in Bad Königshofen, Unterfranken; aufgewachsen im Milzgrund) lebt in Augsburg und in Lindau (B). Seine schriftstellerische Karriere begann er als Reisejournalist mit den Spezialgebieten China und Frankreich. Er publizierte zahlreiche Bildbände, Reiseführer und Fotokunstkalender. Seit einigen Jahren widmet er sich ganz und gar dem Genre des Kriminalromans, und hat mit den beiden Krimireihen Bucher ermittelt und Schielins Fälle zwei erfolgreiche Krimihelden geschaffen (wobei Schielins französischer Esel Ronsard konkurrenzloser Publikumsliebling ist). Jakob Maria Soedhers Romane erscheinen in der edition hochfeld (Augsburg) und im Aufbau-Verlag (Berlin); sie sind zudem als Hörbücher bei technisat/radioropa erschienen. Jakob Maria Soedher ist Mitglied der Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur - Das Syndikat.

Rezensionen


Lesart - Zeitschrift für literatur

"... so sinnesfroh wie der Autor die Genüsse seines Helden beschreibt, versteht es der Autor mit klarer fesselnder Sprache Bilder zu entwerfen, die die Sinne des Lesers nicht minder ansprechen. Jakob Maria Soedher ist ein echter Gewinn für das Genre ..."

Heilbronner Stimme

Soedher schreibt mit großem Feingefühl und Menschenkenntnis. Die Charaktere um Bucher sind in ihrer Individualität sehr überzeugend. Hinzu kommt neben einer gut durchdachten Story, die in abseits gelegene Winkel der Gesellschaft führt, die große sprachliche Stärke des Autors, der mit literarischen Bildern umzugehen weiß und bis zum Schluss den Leser immer wieder überrascht.

Münchner Merkuf

In seinem neuen Thriller "Marienplatz de Compostela" (Edition Hochfeld, Taschenbuch, 384 Seiten, 10,90 Euro) schickt Autor Jakob Maria Soedher den Münchner LKA-Ermittler Bucher erneut auf die Spur eines Verbrechens und setzt dadurch die Krimireihe "Bucher ermittelt" mit einem vierten Band fort. Der Leser trifft auf Buchers altbekanntes eingespieltes Ermittlerteam, mit all seinen Stärken, aber auch liebenswerten Macken. Im Lauf des Buches wächst der Druck auf den Ermittler stetig, alles zu einem guten Ende zu bringen. Was zwischendurch fragwürdig erscheint, als die Polizei auf einem Autobahnparkplatz im Münchner Norden das abgetrennte Bein einer jungen Frau samt Treckingstiefel findet. Mit seiner klaren, schnörkellosen und dennoch bildhaften Sprache hält Soedher den Leser gekonnt bei der Stange. Durch zahlreiche geschickt konstruierte Perspektivenwechsel bleibt die Spannung bis zum turbulenten und gefährlichen Finale erhalten. Kleine Verschnaufpausen sind dem Münchner durch kleine Rand-Aspekte gegönnt wie dem nuschelnd-bayerischen U-Bahn-Fahrer, das U-Bahn-Gewölbe am Marienplatz, "dessen Orange einem im Sommer kühlte und im Winter wärmte" oder Buchers Dilemma zwischen "foie gras" oder "Rilettes" beim Dallmayr. Herrlicher Lokalkolorit und dazu ein spannender Fall – was will man mehr?